Weihnachtsdeko by Mama

Schon ein bisschen deprimierend, wenn man gerade damit anfängt über die eigene Deko nachzudenken und Mama schon wieder alles fertig hat.
Aber da muss man wohl durch, als arbeitender Mensch.

Es hieß am Wochenende also: Schnell ab zu Mama, um noch ein paar Kleinigkeiten wie Obstbaumzweige, Moos und Tanne zu ergattern. Und die unendliche Weite der elterlichen Küche auszunutzen, um den großen Kranz fertig zu machen den ich mir ausgedacht hatte.

Dazu später mehr.

Hier könnt ihr erstmal in der hüttbleker Weihnachtsdeko schwelgen.
Viel Spaß dabei!

Türkranz aus Blättern und Bäumchen (entnadelte Zuckerhutfichte)

 

Vogelhaus aus Pappe, Arrangement auf Baumrinde

Großer Kranz im Eingangsbereich, aus Papier gebasteltes Weihnachtsdorf, Windlichter auf Glasplatte

Alter Stuhl mit Zinkwanne und Gesteck, Bauernsilber-Kugeln in Holzkiepe und Arrangement vor einem Spiegel

Alte Scherenschnitte an der Wand, Fröbelsterne und Holzkiepe mit Engel

Fensterdeko mit Girlande aus Clematis und Arrangement mit Alpenveilchen

Dicker Rebenkranz mit Sternen und Kerzen und Tischdeko mit Zapfen

Papierengelchen

Grüne Flaschen auf dem Fensterbrett, Hortensienstrauß und großer Papierstern

In diesem Bild habe ich eine Schubkarre versteckt…

Fensterdeko mit Barrockkugeln, Gesteck auf altem Hocker und Tischgesteck mit Zapfen und Herz

Rebenkranz mit Sternen und Kerze, antike Papierengel und Rispenhortensiengesteck mit Tannenbaumspitzen

Fette Buttercreme-Torte mit Geld-Wimpel

Für eine liebe Freundin habe ich mir zum 30. Geburtstag etwas besonderes einfallen lassen.
Es schwirren mir schon länger diese Super-Torten von diversen Blogs im Kopf.
Jetzt hatte ich endlich eine Gelegenheit sie mal selber auszuprobieren. Der Kuchen will ja schließlich gegessen werden…Da der Kuchen eine gewisse Festigkeit benötigt damit die Holzstäbe gut halten, ist eine Sahnefüllung nicht so gut geeignet. Daher habe ich mich für Buttercreme und Sandkuchen entschieden und ein altes Rezept meiner Mutter herausgekramt. Normalerweise machen wir so einen Frankfurter Kranz.

Dieses Mal wird aber einfach die doppelte Menge produziert und in einer 26 cm Springform gebacken. Oben drauf kommt dann ein Deckel aus Fondant. Ich habe dafür diese Blütenpaste genommen, weil sie gerade im Haus war. Es funktioniert aber auch mit normalem Fondant. Einfach nach Belieben mit Lebensmittelfarbe färben, schön dünn auf wenig Puderzucker ausrollen und Formen und Buchstaben ausschneiden.

Hier mein Rezept für die Mega-Buttercreme-Torte:
Backzeit 2x ca. 30 Minuten
Buttercreme: Am besten 1 Tag vorher vorbereiten!

Zutaten:
4 Eier
250 g Zucker
125 g Mehl
125 g Maismehl
1 P. Vanillezucker
1 TL Backpulver
200 g Butter
+ etwas Butter zum Fetten der Form
ca. 1/8 l Rum
Für die Buttercreme:
1 l Milch
500 g Butter
2 P. Vanillepuddingpulver
Zucker nach Geschmack bzw. Packungsangaben vom Pudding
Für die Deko:
2 Holzstäbe ca. 4 mm Durchmesser (Gibts im gut sortierten Bastelladen oder im Baumarkt)
Küchengarn oder anderes Band
Klebestreifen
Geldscheine, Papier oder Masking Tape

Zubereitung:
Für die Buttercreme:
am Abend vorher den Vanillepudding kochen, und mit Frischhaltefolie abdecken damit keine Haut entsteht. Achtung: Den Pudding nicht mit Speichel in Berührung kommen lassen, sonst wird er teilweise wieder flüssig. Naschen also nur 1x pro Teelöffel ;-)
Die Creme verbindet sich am besten, wenn die Komponenten Zimmertemperatur haben,
deswegen am besten den Pudding und die Butter über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Nächsten Morgen erst einmal den Kuchen backen. Danach gehts weiter mit der Buttercreme:
Die Butter kremig rühren, dann nach und nach (Esslöffelweise) den Pudding hinzufügen und unterrühren.

Für den Sandkuchen:
Ofen auf 175° C vorheizen (Ober-und Unterhitze). Eine Springform (26 cm) ausfetten und mit Mehl ausstäuben (das soll verhindern,
dass der Teig evtl. durch die Ritzen läuft. Bei mir ist aber alles glatt gelaufen…).

Die Butter zerlassen. Eier und Zucker schaumig schlagen. Mehl, Maismehl, Backpulver und Vanillezucker einrühren.
Zum Schluss die zerlassene Butter zugeben und vermengen.

Rein in die Form, rein in den Ofen, 2. Schiene von unten.
Ca. 35 Minuten backen.
Mit einem Holzstäbchen reinpieksen und schauen ob der Teig gar ist (klebt Teig dran, muss er noch ein bisschen. Bleibt er sauber, kann der Kuchen raus)…
15 Minuten auskühlen lassen und für die Mega-Torte alles gleich noch einmal von vorne machen. Wir brauchen ja 2 davon!
Wenn die Kuchen ausgekühlt sind, waagerecht ca. 3-4 Mal durchschneiden. Untersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit Rum beträufeln. Dann  3-4 EL Buttercreme darauf verteilen. Nächsten Boden oben drauf, wieder beträufeln und immer weiter bis der letzte Boden oben drauf liegt.
Der kann dann mit der Fondant-Platte überzogen werden oder, wenn noch Creme übrig ist, rundherum damit bestrichen werden.

Für die Deko:
Die beiden Stäbe noch mit Tape umwickeln oder nach Belieben verschönern. Einfach in den fertigen Kuchen stecken. Dann vorsichtig das Band an einem Stab oben festknoten und zusätzlich mit Tape sichern. Zum anderen Stab spannen, herumwickeln und wieder mit Tape sichern. Danach wieder zum ersten Stab zurückspannen  und befestigen. Für die Wimpelchen die Scheine 1x längs falten. Die obere linke Ecke nach unten rechts und die untere rechte Ecke nach oben links falten. So entstehen die spitzen Ecken. Dann den Schein mit den Spitzen nach unten über die Leine hängen und zusammenkleben.
Wenn ihr die Wimpel mit Masking-Tape machen wollt, gibt´s hier ein schönes Beispiel.
Jetzt muss nur noch der Transport zum Geburtstagskind gelingen…

Abends gekocht, nächsten Tag gegessen

Fruchtiges Gulasch für die Mittagspause an kalten Tagen

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber etwas leckeres selbstgekochtes mit zur Arbeit zu nehmen ist doch das Beste oder? Erst recht wenn es in diesen kalten Tagen herzhaft und wärmend ist. Deswegen habe ich nach der Arbeit noch in der Küche dieses Gulasch gezaubert. Der nächste Arbeitstag kann also kommen!

Reicht für ca. 6 Personen
Kochzeit ca. 2 Stunden

Zutaten:

1 kg Rindergulasch
5 kleine bis mittelgroße Paprika
1 kleinen Sellerieknolle
1 große Zwiebel
7 Knoblauchzehen
1/4 l Rotwein
1200 g geschälte Tomaten (3 kleine Dosen)
50 g Butter & Öl zum Anbraten
1 EL Zucker
1 TL Kreuzkümmel
2 TL Paprikapulver
2 TL Thymian
1 TL Ingwer (Pulver oder Frisch)
Salz
Pfeffer
150 g Schlagsahne

Zubereitung:

Sellerie putzen, waschen und in Würfel schneiden. Paprika und Zwiebeln ebenfalls putzen, waschen und in grobe Stücke schneiden. Knoblauch schälen und hacken.
Ca. 3 EL Öl und 50 g Butter im Topf heiß werden lassen. Das Fleisch portionsweise (im großen Topf bis zu 500 g zur Zeit) von allen Seiten scharf anbraten. Pfeffern und Salzen. Gesamtes Fleisch wieder in den Topf geben. Gewürze in einem Mörser zerstoßen und mit dem Fleisch und 1 EL Zucker kurz anbraten.
Gemüse und Knoblauch hinzugeben und mit dem Wein ablöschen, geschälte Tomaten hinzufügen. Kurz umrühren, dann ca. 2 Stunden köcheln lassen.
Nach ca. der hälfte der Zeit die Sahne hinzufügen und nochmals kräftig mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Einen Guten!

Wahre Wandelkünstler

Natürlich mach ich nicht immer nur selber sondern schnüffel auch gerne mal herum
und schaue mir an, was andere machen.

An diesem Wochenende bin ich auf richtige DIY-Perlen gestoßen.
Beim Bummel über den Weihnachts- & Kunsthandwerkermarkt auf dem Landgestüt Traventhal sind mir einige Aussteller besonders positiv aufgefallen. Zwei davon möchte ich euch vorstellen.

1. N. Rothe – Altes Leinen und Weißwäsche
Altes Leinen, Deckchen, Garn, kombiniert mit Textilfarbe und handwerklichem Geschick. Frau Rothe macht wirklich wunderschöne Einzelstücke wie Kissen, Duftsäckchen, Geschenkanhänger, Tischwäsche, Servietten…
Leider ist das Internet nicht Ihre Sache. Bei Interesse einfach anrufen! Tel: 04348 / 8538

2. Wood Art
Holz in ursprünglicher Form gehalten – fein geschliffen aber mit grober Struktur. So mag ich es.
Die Sachen fassen sich toll an und es stecken nette Ideen hinter den Werken.
www.nature-woodart.de

Getrocknet und frisch, direkt beieinander

Ich liebe getrocknete Blumen, Pflanzen und Samenstände…
Im Herbst gibt es so viele schöne bizarre Formen. Man muss nur die Augen aufmachen und sich bedienen.
Besonders hübsch finde ich die Mischung von beidem, frisch und trocken.
Hier also ein Beispiel mit frischen Nelken und getrocknetem Bärenklau (vorsicht bei Allergikern) den ich weiß angesprüht habe und dem einjährigen Silberblatt,
dass sich gerne wie Unkraut im Garten verbreitet, aber einfach hübsch aussieht.

 

Girlanden aus Füllmaterial


Da bekomme ich doch ein Paket voll mit kleinen, hübschen Papp-Quadraten.
Natürlich habe ich etwas anderes bestellt aber das füllte, wie so oft,
nur den kleinsten Raum des Päckchens…

So etwas kann man doch nicht wegschmeißen!
Meine Idee: Girlanden daraus basteln

Die Teile haben doch eine tolle Form, oder?
Einen Teil habe ich mit weißer Farbe angesprüht, damit ich hellere Aktzente setzen kann.
Man fädelt am besten einen Knopf auf und nimmt den Faden dann doppelt.
So reißt der Faden nicht so schnell und man hat am Ende einen guten Stopper.
Ich habe 2 verschiedene Versionen gemacht. Einmal muschelartig aufgefädelt und einmal flach. Oben seht ihr die erste Variante, unten die zweite.
Bei dem ganzen Gebastel musste ich auch gleich noch was anderes ausprobieren,
was ich in anderen Blogs schon öfter gesehen habe.
Man nimmt buntes Papier doppelt, schneidet Halbkreise aus und legt dann jeweils 2 Kreise aufeinander. Mit Nadel und Faden näht man nun 2 Kreise an dem Falz aufeinander. Einfach 2 Mal durchpieksen, den Faden weiter durchziehen und dann kommen die nächsten Kreise dran…

Nachschub gefällig?

 Meine Eltern wollen einen neuen Fußboden. Dielen sollen es sein.
Dabei sind sie auf eine Firma bei Bad Segeberg gestoßen die uns das Herz aufgehen lässt:
Historische Baumaterialien Glasenapp.
Hier lagern alte Türen, Balken, Fliesen, Beschläge, Dielen, Backsteine, Zäune…
Alles wird restauriert, aufgearbeitet und bei Kunden neu eingebaut!

Herr Glasenapp Senior begrüßt uns freundlich und untermauert seine Fachkompetenz mit lockeren Sprüchen und trockenem Humor.


Auf dem gesamten Grundstück türmen sich die Fundstücke! Ein einziges Paradies für alle, die noch schöne Hingucker für Garten oder Haus suchen!

Historische Baumaterialien Glasenapp
An der B432 in 23795 Mözen
Tel.: 0162/5812107
M@il: hibau-glasenapp@web.de

Einfach aber schmackhaft – ein “Umami-Abendessen”

Das wir außer süß, sauer, bitter und salzig noch etwas anderes
schmecken können, nämlich UMAMI, habt ihr bestimmt schon gewusst.

Nun habe ich gelesen, dass mein Lieblingsgemüse, die Tomate von allem
am meisten UMAMI-Geschmack enthält.
Ist wohl kein Zufalls-Lieblingsgemüse.
Nachgewiesen ist nämlich,
dass wir UMAMI lieben.

Ich habe also schnell die von Mama´s Garten gesponserten Ochsenherz-
und grünen Tomaten in Scheiben geschnitten
und mit meinem Lieblingsessig (Agaven-Balsamiko von Robert Bauer),
Kürbiskernöl, Pfeffer, Salz und Knoblauch gewürzt und schon
war das UMAMI-Abendessen perfekt!

Guten!

“Salattunke” Flohmarktfund

Es ist einfach Glückssache!
Die meisten Flohmärkte sind ja überladen mit Billig-Zeugs
und fliegenden Händlern.

Aber manchmal!
Manchmal findet man noch schöne Sachen,
wie diese alten Flaschen. Überbleibsel eines Krämerladens,
die nun von dem Enkel für 1 € verkauft werden.
Da lacht sowohl mein Antiquitäten- als auch mein Grafik-Designerherz
angesichts dieser alten authentischen Labels und den toll variierenden Flaschenfarben!
Mit getrockneten Dahlien und roten Gräsern, verzieren sie nun mein Fensterbrett.




Kürbisschmaus

Wie ihr schon seht, dreht sich bei mir um diese Jahreszeit alles um die orangene Frucht.

Hier ein paar Dinge, die ihr bei der Verarbeitung beachten solltet:
1. Ordentlich viel Knoblauch und etwas Sahne verwenden –
das unterstützt den natürlichen Geschmack besonders.
2. Flüssigkeit! Der Kürbis muss schwimmen.  Er sollte am besten bis zur Hälfte
in Flüssigkeit liegen. Dann gart er sehr schnell und wird so herrlich cremig!
3. Keine Sättigungsbeilage dazureichen. Das zusätzliche Kartoffeln schälen,
könnt ihr euch sparen!

Mein gebackener Kürbis:
Ofen auf 200° C vorheitzen.
Hokaidokürbis putzen, in Spalten schneiden und auf der Fettpfanne verteilen.
1/2 Knoblauchknolle schälen und fein hacken.
1/2 Liter Flüssigkeit (z.B. halb Wasser, halb Schlagsahne) mit dem Knoblauch vermischen
und über den Kürbis geben, Salzen und Pfeffern.

Rein in den Ofen!
Ca. 1/2 Stunde backen. Nach der hälfte der Zeit z.B. Zwiebelringe
und frische Kräuterauf dem Blech verteilen.

Sollte die ganze Flüssigkeit verdampft sein, wieder etwas Wasser hinzufügen.
Je nach Geschmack noch mit Käse überbacken.
GUTEN!