Rhabarberschnaps selbst gemacht

    Rhabarberschnaps in Flasche mit Gläsern

    Dieses tolle Schnaps-Rezept ist von meiner Schwägerin.
    Es kommt bei diversen Feiern super an
    und ich habe es auf dem Junggesellinnenabschied einer Freundin ausprobiert.
    Sie haben den Schnaps geliebt!
    Viele Grüße noch mal an alle, die dabei waren!

    Das Gute ist, dass nicht zu viel Alkohol im Spiel ist. So kann man ordentlich anstoßen ohne gleich unterm Tisch zu liegen.

    Also probiert ihn aus. Bei Mädels ist er sicher beliebt!

    Zutaten:
    1 l Rhabarbersaft
    350 ml Korn (der ist am geschmacksneutralsten. Vodka ist aber auch gut)
    5 Päckchen Vanillezucker

    Zubereitung:
    Alles mischen, Rühren bis der Zucker sich gelöst hat, kalt stellen: FERTIG!

    Prost!

Kindersessel aus alten Weinkisten



    Zur Zeit will unser kleiner Moritz sich lümmeln wie ein Großer. Nur leider gibt es für ihn nicht die passende Sitzgelegenheit.
    BIS JETZT!

    Ich bin auf die Idee gekommen, unsere alten Weinkisten für ihn um zu bauen.
    Ein sehr gelungenes Projekt muss ich sagen.
    Es sind zwei unterschiedliche Varianten entstanden. Ein kleiner Sessel und ein Sitz, der auch als Tritt funktioniert.

    Der Umbau ist eigentlich ganz einfach. Man benötigt aber ein bisschen Kraft,
    um die Bretter zu lösen.

    Das braucht ihr:
    Stift und Lineal (zum Anzeichnen)
    Kleine Holzsäge
    Schraubenzieher oder anderes spitzes Gerät um die Bretter zu lösen
    Seitenschneider um die Krampen heraus zu ziehen
    Hammer
    Nägel ( 2,5 cm lang mit Kopf, nicht zu dick)

    Wie genau euer Stuhl aussehen soll, bleibt eurer Fantasie überlassen.
    Für meine beiden Varianten benötigt ihr keine zusätzlichen Hölzer!


Riesenbohnen in Tomatensoße

Riesenbohnen in Tomatensoße
Als ich gestern beim “Türken” war, hat mich eine Dose Riesenbohnen angeschaut und mit großen Augen gesagt:

“Nimm mich mit, meine dicken Böhnchen sind doch sooo lecker!”

Und da ich mir letztes Jahr tatsächlich ein einfaches und schnelles Rezept für diese weißen Kraftbomben überlegt habe, landete sie tatsächlich  in meiner Tasche.
Ich weiß schon, dicke Bohnen oder Bohnen allgemein sind nicht jedermanns Sache. Oder sagen wir so: Irgendwie sind sie den meisten Menschen einfach unsympathisch.
Aber dieses Rezept ist so schön mediterran und perfekt für heiße Tage! Dazu ein krosses Stück Ciabatta, das die köstliche Soße aufsaugt und schon seid ihr glücklich, versprochen!
Also traut euch einfach ran an die Dinger!

Zutaten:
1 große Dose Riesenbohnen (800 g Füllgewicht)
1 kleine Dose geschälte Tomaten (400 g Füllgewicht)
2-3 EL Olivenöl
1/2 mittlere rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Hand voll glatte Petersilie
3-4 Blätter frischer Salbei
1 TL Fenchelsamen
Salz, Pfeffer, Zucker zum Abschmecken

 Zubereitung:
Die Bohnen auf ein Sieb schütten, kurz abspülen und abtropfen lassen. Mit den Dosentomaten und dem Öl in eine Schüssel geben (große Tomatenstücke etwas zerkleinern). Die Zwiebel schälen und würfeln, den Knoblauch schälen und fein hacken, die Petersilie und den Salbei waschen und trocken schütteln, dann ebenfalls hacken. Die Fenchelsamen im Mörser zerstoßen. Alles zu den Bohnen geben. 1 Teelöffel Zucker hinzugeben, kurz durchmischen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schon fertig!

Riesenbohnen in Tomatensoße
Riesenbohnen in Tomatensoße

So macht man Frucht-Grütze bzw. Rote Grütze

Diese Grütze habe ich aus den Resten vom Marmelade-Kochen gemacht. Es sind nur Rote Johannisbeeren darin und ich habe zum Schluss kurz den Pürierstab hineingehalten, damit sie etwas feiner wird…

Einmal erwähnt, bleibt die Frage nach dem Rezept natürlich nicht aus: “Wie macht man denn eigentlich Grütze?”
Also hier auf die Schnelle ein kurzes Rezept zum selber Herumprobieren:

Zutaten:
Früchte nach Geschmack
Zucker
Maismehl / Maisstärke
evtl. Vanilleschote oder Vanillezucker

Zubereitung
Die Früchte je nach Sorte putzen und waschen. In einen Topf geben und ca. so viel Wasser hinzufügen, dass sie bedeckt sind bzw. anfangen zu schwimmen. (Je weniger Wasser, desto kräftiger wird die Grütze im Geschmack. Bei sehr geschmackvollen Früchten, wie schwarzen Johannisbeeren oder Himbeeren, kann man gern etwas mehr Wasser nehmen…). Evtl. das Mark einer Vanilleschote oder Vanillezucker hinzugeben. Früchte zum Kochen bringen.

Je nach Menge der Grütze 3-4 EL Maismehl, in einer kleinen Schüssel, mit etwas kaltem Wasser glatt rühren (Hierfür so wenig Wasser wie möglich verwenden, die Mischung sollte gerade so flüssig sein).

Wenn die Früchte kochen, mit Zucker abschmecken. Kräftig durchrühren (wer mag auch gern pürieren) und noch einmal abschmecken (beim Kochen der Früchte platzen diese auf und geben noch mehr Säure ab). Wer lieber ganze Früchte mag, sollte sich mit dem Rühren natürlich zurückhalten…

Topf von der Platte nehmen und das Mehl-Wasser-Gemisch langsam hineingießen. Dabei, am besten mit einem Schneebesen, zügig unterrühren. Grütze dann noch einmal blubbernd aufkochen lassen.
Wenn sie noch zu dünn ist, etwas mehr Mehl anrühren und den Vorgang wiederholen. (Wie dick ihr sie wollt, ist Geschmacksache. Aber Achtung, die Mischung dickt beim Abkühlen noch ca. 20 % nach).

Grütze in eine oder mehrere Schüsseln abfüllen und auskühlen lassen.
Mit kalter Milch oder Vanillesoße genießen!

PS.: Wenn ich sie mit kalter Milch essen möchte, mache ich sie immer etwas dicker. Nahezu stich- bzw. puddingfest. Mit Vanillesoße mag ich sie eher zäh fließend, so wie man die typische “Holsteiner Rote Grütze” kennt.

Sommeroffensive mit Erdbeer-Wassereis und Minz-Limonade


Was hättet ihr denn gerne? Ein kaltes Getränk, ein Eis?!

Machen wir doch einfach beides!

 Für die Minz-Limonade habe ich einfach genommen, was da war:
Frische Minze aus meinem kleinen Garten und eine Limette. Herausgekommen ist etwas wirklich leckeres!

Minz-Limonade

Zutaten:
Eine kleine Hand voll Minzblätter
1 l kochendes Wasser
Saft von 1 Limette
1 EL Honig (nicht zu kräftig im Geschmack)
1 EL Zucker

Zubereitung:
Die Minze im kochendem Wasser ziehen lassen, Honig und Zucker darin auflösen. Wenn die Mischung leicht abgekühlt ist, den Limettensaft hineingeben und die Minze herausholen. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Mischung noch durch ein Tuch gießen. Dann ab damit in den Kühlschrank und später mit Eiswürfeln und frischen Minzblättchen servieren.


Erdbeer-Wassereis

Zutaten:
4 Stieleisformen
1 große Hand voll frische Erdbeeren
1 El Erdbeermarmelade
Minzlimonade (siehe oben)

Zubereitung:
Die Erdbeeren waschen und vom Stengel befreien. Zusammen mit der Marmelade pürieren und dann in die Formen abfüllen.
Die Minzlimonade für das Eis sollte im Geschmack schön kräftig sein. Hierfür also am besten eher 2 Hand voll Minze auf 1 l Wasser nehmen.
Die abgekühlte Limonade über einen Teelöffel gießend in die Formen füllen (so vermischt sie sich nicht mit dem Erdbeerpürree).
Den Deckel auf die Formen drücken und ab damit ins Gefrierfach. Nach ein paar Stunden könnt ihr euer Eis dann genießen!

Ich wünsche euch viel Erfrischung!

Herzhafte Stachelbeer-Tomaten-marmelade mit Käse-Schinken-Rauten

Endlich kommt die Motivation zurück!
Deswegen kann ich euch auch wieder mit ein paar neuen Ideen und Rezepten beglücken.

Herzhafte Stachelbeer-Tomaten-Zwiebel-Marmelade und Käse-Schinken-Rauten

Am Wochenende habe ich bei Mama ordentlich Früchte abgegriffen. Und wie es immer so ist, hat sie von denen, die sie nicht so gerne mag, natürlich am meisten:
Stachelbeeren und Johannisbeeren.
Ein Glück für mich:

Eimer her und losgepflückt, also kam ich mit einer großen Portion von beidem nach Hause.

Ich wusste auch schon gleich was ich machen will: Johannis- und Stachelbeermarmelade, eine herzhafte Variante und Stachelbeergrütze.

Leider musste ich für meinen Marmeladenvorrat den 2:1 Gelierzucker verwenden, da am Sonntag nichts anderes mehr zu bekommen war. Das war wohl Glück im Unglück, denn ich habe herausgefunden, dass wenn die Johannisbeeren nicht noch ein wenig ihrer natürlichen Säure behalten, sie eigentlich nach gar nichts schmecken. Das ist auch der Grund weswegen meine Mutter sie nicht so gern hat.
Doch mit dem 2:1 Gelierzucker halten sich süß und sauer die Waage und die Marmelade ist schön “johannisbeerig”…

Für eine einfache Marmelade benötigt ihr wohl kein Rezept. Daher verzichte ich mal darauf und gebe euch nur den Tipp:
zu den Stachelbeeren auf jeden Fall das Mark einer halben Vanilleschote hinzuzufügen, da das wirklich den Geschmack hebt und die Marmelade viel leckerer wird.

Inspiriert von einem Rezept, welches ich mal in einem Heft gesehen habe, wollte ich unbedingt auch eine herzhafte Marmeladenvariante ausprobieren und dachte mir, dass dafür wohl die Stachelbeeren sehr gut geeignet sind.

Da dieses Zeug sehr gut zu Grillwurst, -Fleisch und Käse passt,
habe ich noch eine Art Käse-Snack getestet…

Hier ist erstmal das Rezept für die Marmelade, die meinem Verlobten übrigens so gut schmeckt, dass er sie einfach pur aufs Baguette geschmiert hat:

Zutaten:
400 g Stachelbeeren
250 g Tomaten
250 g rote Zwiebeln (2 mittelgroße)
6 Knoblauchzehen
1 kleine rote Chili-Schote
ca. 1 x 2 cm großes Stück frischer Ingwer
1 Pack 2:1 Gelierzucker
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Die Stachelbeeren von Stengel und Blütenansatz befreien und waschen. Zwiebeln und Knoblauch schälen, waschen und hacken, Tomaten waschen und vierteln. Chili hacken, Ingwer schälen und fein hacken.
ca. 6 kleine Einmach-/ bzw. Marmeladengläser heiß auswaschen und auf einem feuchten Tuch bereitstellen. (Nehmt lieber schön kleine Gläser, damit ihr welche zum Verschenken habt und die einzelnen Portionen nicht zu groß werden).
Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in wenig Öl kurz anschwitzen (nicht braun werden lassen). Restliche Zutaten hinzufügen und vorsichtig rühren bis der Zucker geschmolzen ist. Nach Packungsanleitung ca. 4 Min. sprudelnd kochen lassen, dabei ab und zu umrühren.
Marmelade mit Pfeffer und Salz herzhaft abschmecken und in die Gläser füllen.
Gläser sofort verschließen (wenn was auf den Rand gekleckert ist, das Gewinde vorher mit feuchtem Tuch abreiben).
Marmelade abkühlen lassen und dann genießen!

Herzhafte Stachelbeer-Tomaten-Zwiebel-Marmelade und Käse-Schinken-Rauten

Die Käse-Schinken-Rauten sind super als Partysnack und machen leider süchtig.

Herzhafte Stachelbeer-Tomaten-Zwiebel-Marmelade und Käse-Schinken-Rauten
Schnell und einfach zu machen sind die Dinger auch:

Zutaten:

Fertiger Blätterteig
Gewürfelter Schinken
verschiedene Käsesorten (Cheddar, Parmesan, Gorgonzola)

Zubereitung:
Den Teig auseinanderrollen und das Papier entfernen. Teig auf ein mit Mehl bestäubtes Backpapier legen. Käse drauflegen, bzw. -reiben oder -krümeln. Dann die Schinkenwürfel darauf verteilen. Jetzt den Teig in Rauten schneiden und diese auf ein mit Backpapier ausgelegte Backrost umsetzen (darauf werden sie auch von unten krosser als auf einem Blech).
Auf 200 ° C Umluft backen, bis der Käse schön zerlaufen und leicht gebräunt ist. Abkühlen lassen und zusammen mit der herzhaften Marmelade servieren.

Herzhafte Stachelbeer-Tomaten-Zwiebel-Marmelade und Käse-Schinken-Rauten
Herzhafte Stachelbeer-Tomaten-Zwiebel-Marmelade und Käse-Schinken-Rauten

Rückmeldung mit froher Botschaft

Es ist ja nun lange lange her, dass ich was geschrieben habe.
Ist mir fast ein bisschen peinlich, wenn ich mir so den Schnee auf meinem letzten Post ansehe!
Obwohl, so richtig warm ist es ja immer noch nicht geworden…

Also es ist so: In den ersten Schwangerschaftswochen wurde mir sofort schlecht, wenn ich nur daran gedacht habe, einen Post vorzubereiten.

Ja, es ist richtig. Ich bin schwanger. Juhu!

Nun bin ich in der 15. Woche und so langsam bekomme ich wieder Lust mich mit meinem Blog zu befassen. Ich habe auch schon ganz viele Ideen. Aber mir fehlte einfach die Kraft.
 In der nächsten Zeit werde ich wieder fleißig posten und da wir am Freitag nach Mallorca fliegen, dürft ihr euch auch auf ein paar Impressionen von der Sonnen-Insel freuen. Dieses Wetter hier macht ja auch wirklich depressiv!
Lieben Gruß, eure Roxi

Kaffee-trinken in Voßhöhlen

Ihr wollt mal aufs Land fahren? Guten Kuchen Essen?
Dann schaut doch in Voßhöhlen im Café Storchennest vorbei!
Das kleine Dorf ist bei meinen Eltern um die Ecke und wenn wir mal keine Lust auf Backen haben, kehren wir dort ein und genießen die leckeren Torten für gerade einmal 2,50 Euro / Riesenstück. Außerdem kann man dort einen Storch in seinem Nest beobachten. Im Frühjahr natürlich eine ganze Storchenfamilie.  Es gibt aber auch andere Sachen zu entdecken ;-)
Todesfelder Str. 10, 23826 Todesfelde / OT Voßhöhlen


Frischer Lachs mit Spinat-Schafskäse-Kruste


Eigentlich wollte ich ja ein super schnelles Feierabend-Rezept machen. Aber als ich dann in der Mittagspause den frischen Lachs und Baby-Spinat gekauft hatte, kreiselten wieder so viele Ideen in meinem Kopf, dass das Rezept jetzt leider etwas aufwändiger geworden ist.

Eine Kruste wollte ich schon immer mal ausprobieren und nun habe ich mir also eine ausgedacht. Zu meinem Glück ist sie auch was geworden! Juhuu! Oben kross und der Fisch bleibt darunter schön saftig…
Reicht für ca. 3 Personen

Zutaten:
700 g frisches Lachsfilet
2 Hände voll Kartoffeln
75 g Blattspinat (natürlich darfs auch etwas mehr oder weniger sein :-)
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
150 g Schafskäse
1 gelbe Paprika
3 Scheiben (ca, 1 cm dick) Ciabatta
4-5 EL Milch
1 Ei
3 TL grober Senf
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Feuerfeste Form

Zubereitung:
Den Ofen auf 200 ° C vorheizen.
Kartoffeln schälen, waschen in feine Scheiben hobeln oder schneiden. Lachs waschen, trocken tupfen und von der Haut befreien. Kartoffeln in einer Pfanne mit heißem Öl scharf anbraten und dann auf kleiner Stufe weiter garen.
Paprika und Spinat putzen und Waschen. Die Paprika den Schafskäse und das Brot in feine Würfel schneiden. Das Brot in einer Schüssel in der Milch einweichen. Eine hälfte der Paprika zu den Kartoffeln geben und mitbraten. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken, in einem kleinen Topf mit einer Prise Zucker in etwas Öl glasig andünsten, dann den Spinat und die andere Hälfte der Paprika zugeben und kurz andünsten. Dann mit dem Brot, Ei, Schafskäse und Senf vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Den Fisch von beiden Seiten scharf und kurz (ca. 1 Minute) anbraten. Salzen und Pfeffern. Die Kartoffeln ebenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken und wenn sie gar sind, als erstes in die feuerfeste Form geben. Den Fisch oben drauf und mit der Krusten-Masse bestreichen. Dann hinein in den Ofen und ca. 20 Minuten warten…

Und jetzt nur noch genießen.
Total lecker!!!

Das blaue Glas im Hintergrund ist übrigens aus dem Le Marrakech aus Hamburg
wo ich vor kurzem zum arabischen Abend war. Es war super toll!

Asia-Schweinebauch

Ich habe mich mal wieder von meiner liebsten “LECKER” inspirieren lassen. Da war die Redakteurin “Angie” (Angela von Heiden) mal wieder in Asien unterwegs und hat Rezepte mitgebracht. Unter anderem glasierten Schweinebauch mit Lauchzwiebeln. Das sah super lecker aus auf dem Bild! Und da ich voll auf Schweinebauch stehe, musste ich das natürlich ausprobieren.
Ich bin allerdings etwas abgebrannt, was meine Asia-Koch-Zutaten angeht und da sich meine Erkältung wacker hält, traue ich mich noch nicht weiter vor die Tür als bis zum nächsten Nahkauf. Also wird das Rezept etwas abgewandelt und mit ein bisschen mehr Gemüse aufgepeppt.
Reicht für ca. 4 Portionen dauert ca. 1 Stunde

Zutaten:
500 g frischen Schweinebauch (in Scheiben)
100 g Zucker
4 EL Soja Sauce
4 Lauchzwiebeln
5 Wurzeln
1 Paprika
2 Limetten
50 g Ingwer
2 Knoblauchzehen
1 TL Piment
1 TL Anis
1/2 TL Zimt

Zubereitung:
Den Schweinebauch in mundgerechte Stücke schneiden, dabei evtl. vorhandene Knorpel entfernen. Limetten auspressen und Lauchzwiebeln waschen und schräg in feine Streifen schneiden. Eine Wurzel schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken

Den Zucker mit ein bisschen Öl in einem mittleren Topf karamellisieren, mit dem Saft einer Limette und der Sojasoße ablöschen. Dann das Fleisch, die hälfte der Lauchzwiebeln, die Wurzelscheiben und die Gewürze zufügen. ca. 1/2 Stunde mit geschlossenem Deckel auf kleiner Stufe köcheln lassen. In der Zwischenzeit die restlichen Wurzeln in feine Stifte hobeln, die Paprika in feine Streifen schneiden, mit den restlichen Lauchzwiebeln mischen und mit Limettensaft, Öl, etwas Zucker, Pfeffer und Salz abschmecken.
Den Deckel vom Topf nehmen und die Soße vom Fleisch etwas reduzieren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Fleisch mit dem Salat auf Reis anrichten und servieren. Wer mag, streut noch etwas frischen Koriander darüber.